Es ist wie es ist, sagt die Liebe.

Wo warst du, als ich dich am meisten brauchte?
Wo bist du gewesen, als das Blut sich auf dem Boden sammelte,
als meine Augen den Glanz des Lebens verloren.
Das letzte Ger?usch, welches meine Ohren erreichte, war das Klirren der Klinge, als sie mir aus der Hand glitt.
Nun bewarst du die aus.
Um jedes mal daran erinnert zu werden, dass du nicht da warst.
Nie wirst du es dir verzeihen.
Auch jetzt nicht, wo das Blut vom Boden entfernt ist,
mein Zimmer vermietet
und meine Sachen verkauft.
Und schon wieder stehst du an meinem Grab und nun fragst DU dich wo du warst, als ich dich am meisten brauchte.


Wir waren und so nah, doch nun sind wir uns fremd. Wo ist diese Zuneigung, die N?he geblieben? Wie konnte sie sich so ver?ndern? War es zu intensiv? Haben wir es ?bertrieben? War der Schmerz zu gro?? Liegt es an den Narben, die immer noch auf meiner Seele, meiner Haut er erkennen sind? Narben, die du mir zugef?gt hast. Ist das der Grund dieser Fremdheit oder war es nie das wof?r wir es hielten? Haben wir uns dir ganze Zeit etwas vorgemacht? In einer Welt gelebt, wie wir sie gerne h?tten? Nicht die Liebe ist es, was ich vermisse. Sondern die Bekanntschaft. Zu wissen wer du bist, dass du wei?t wer ich bin, dass wir uns kennen. Doch daf?r ist es wohl lange schon zu sp?t. Nichts ist mehr wie es einmal war. Wir werden auf Ewigkeit Fremde sein.

28.06.06

hirngespinnst am 18.7.06 23:10

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